Klettern in Railay

In der Nacht werden wir einige Male munter, wieder turnt was auf unserem Dach herum. Es klingt aber diesmal nicht wie die Affen auf Koh Lanta, sondern es müssen kleinere Viecher sein. Wir haben schon gehört, dass große Eidechsen manchmal laut um ihr Revier in der Nacht kämpfen.

Beim Frühstück löst sich das Rätsel: es sind Eichhörnchen. Das Frühstück ist ganz unterhaltend, denn die Eichhörnchen werden von den Kellnern und Touris mit Obst gefüttert. Hin und wieder lassen sie das Obst fallen, und holen es dann vom Boden oder von niedrigen Ästen, während die Hotelkatze schon auf der Lauer liegt. Aber die Mietze hat keine Chance, die Eichhörnchen sind zu flott. Schließlich wird auch die Katze satt: sie frisst eben die Frühstückswaffeln der Touris.

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Ein Eichhörnchen-Suchbild. Noch ein Tipp: Das Hörnchen liegt sehr relaxed.









Den Vormittag erkunden wir wieder unsere Halbinsel (hauptsächlich um eine Sportsbar zu finden, die die Rugby WM überträgt.) Lustig wird’s als wir die Thais danach fragen: sie wissen leider gar nicht was Rugby ist, und wundern sich über uns. Hier scheinst sowas noch nicht zu geben (Marktlücke für Auswanderer?).

Am Nachmittag, ab 14:00 Uhr, sind wir beim Klettern. Da ist’s noch ein bisschen warm für unseren Geschmack, aber es soll ja eh noch eine Einführung geben. Nur (blöderweise) sind wir die einzigen Touris, die sich dafür gemeldet haben, und nachdem wir angeben, dass wir eh schon mal klettern waren, wir die Einführung gespritzt. Ich hab eine lange Hose an, und es wird richtig heiß. Im Nachhinein war die lange Hose doch kein Fehler, denn sie schützt ein bisschen vor den Gelsen (nicht aber vor den Ameisen). Wir Kletterer sind ein richtiges Festessen für die Viecher: verschwitzt hängen wir auf der Wand oder sichern am Boden, und können uns nicht wehren. Michi wird besonders gern verspeist, und über unser Nobite können die Viecher nur lachen. Da sind selbst die vielen kleinen Tausendfüßler, die dauernd aus irgendwelchen Löchern flüchten, in denen wir uns versuchen festzuhalten, halb so schlimm. Die beißen (uns) zumindest nicht. Aber im Großen und Ganzen macht’s uns aber richtig Spaß. Wir halten ca. 2 Stunden durch (in denen wir andauernd Top-Rope klettern), dann sind wir echt erledigt (und zerfressen) und geben auf.

Während Michi oder Pie (so heißt unsere Kletterfeh) klettern od. sichern, hab ich zwischendurch immer wieder Zeit um ein paar Bilder zu machen:

P1000414 Michi stellt sich sehr geschickt an, ich eher weniger. Es schaut recht leicht von unten aus, vor allem wenn Pie klettert. Sobald wir’s aber selber probieren, bemerken wir erst, wie schwierig es eigentlich ist.






Rechts: ein Michi-Suchbild, er ist ca. 1m vom Anker (Ziel) entfernt.
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P1000438 Doch leider ist der letzte Meter für Michi nicht zu schaffen, er fällt ins Seil (links).





Pie (hat als’er nasser ca. 40kg und sichert Michi) hebt ab und schwebt ein bisserl in der Luft. Sie hat sich aber selbst am Boden mit ein paar Seilschlingen gesichert, sonst gäbe es jetzt einen blöden Unfall. (Rechts)
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P1000442 (links + rechts): Das ist Pie, sie kann echt beeindruckend klettern.
Ulf: das wäre eine echt coole Freundin für dich (aber ev. bist du ja in festen Händen?). Wenn du dich schnell meldest, vermitteln wir dir ihre Adresse 🙂.
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Ich kann nicht anders, und muss noch ein süßes Katzenbild dazugeben (auch beim Klettern entstanden):

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Nach dem Klettern, am Rückweg, treffen wir noch einige (für uns seltsame) Thai’s. Sie gehen z.B.: grad mit ihrem Fischotter gassi, oder spielen am Strand Volleyball. (Bei diesem Volleyball darf man aber die Hände nicht benutzen, man spielt nur mit den Füßen, dafür ist das Netz niedriger). Aber: zumindest die bwin – Leiberln sind uns vertraut.

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